So angenehm kann man mit dem Tod umgehen. Eine Zooladenangestellte bloggt über ihren Berufsalltag und tote Tiere: Memento mori.
Dazu eine merkwürdig berührende Perspektive des Todes. Wahrscheinlich hat das mit der hilflosen Rückenlage zu tun:
(via fischtante.wordpress.com)
Überhaupt eine sehr angenehme Seite. Man kann sich also mit Tieren beschäftigen ohne das übliche “der iss aber süß” oder “schön durch, bitte”, sondern detailreich, quasi mit dem Versuch, die Perspektive des Tieres einzunehmen. Der Mensch und sein Verhältnis zum Tier zwischen Ökonomie (man verkauft Tiere, um davon zu leben) und dem Versuch, ihr Leben artgerecht zu gestalten, also das Verhältnis vom Mensch zum Tier Tag für Tag neu zu praktizieren. Für jemanden wie mich, der mit Tieren vorzugsweise im Restaurant zu tun hat, eine skurrile, neue und gleichsam akzeptable Sicht.
Außerdem endlich mal ein Blog, der sich nicht mit Broder, Sloterdijk und ähnlichen Deppen abgibt.



