Archiv der Kategorie: Klickabel

“…traurig und enttäuscht in die Tiefkühltruhe”

So angenehm kann man mit dem Tod umgehen. Eine Zooladenangestellte bloggt über ihren Berufsalltag und tote Tiere: Memento mori.

Dazu eine merkwürdig berührende Perspektive des Todes. Wahrscheinlich hat das mit der hilflosen Rückenlage zu tun:

144619179_f13541dbb7(via fischtante.wordpress.com)

Überhaupt eine sehr angenehme Seite. Man kann sich also mit Tieren beschäftigen ohne das übliche “der iss aber süß” oder “schön durch, bitte”, sondern detailreich, quasi mit dem Versuch, die Perspektive des Tieres einzunehmen. Der Mensch und sein Verhältnis zum Tier zwischen Ökonomie (man verkauft Tiere, um davon zu leben) und dem Versuch, ihr Leben artgerecht zu gestalten, also das Verhältnis vom Mensch zum Tier Tag für Tag neu zu praktizieren. Für jemanden wie mich, der mit Tieren vorzugsweise im Restaurant zu tun hat, eine skurrile, neue und gleichsam akzeptable Sicht.

Außerdem endlich mal ein Blog, der sich nicht mit Broder, Sloterdijk und ähnlichen Deppen abgibt.

Klickabel (2) – rebel:art

Nur ein kleiner Hinweis auf die beste Seite im Internet: rebel:art.

Kunst, Politik, Architektur, nie abgestanden.

Kleines Beispiel: “WÜ-ZP 200″ von Florian Jenett.

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Siehe auch einen Beitrag im März.

Klickabel (1) – Enveloop

Ob wir das Internet brauchen oder ob jetzt alle nur noch stumpf vorm PC hocken und was besser ist, Netz oder Print: Die Diskussion ist mir derzeit zu ermüdend. Oder auch zu kompliziert, wer weiß.

Hin und wieder findet man aber schöne Beispiele dafür, dass wir ohne das Internet ärmer wären.

Beispielsweise diese Seite: Laut Eigenaussage eine kleine Gruppe von Leuten, die “Bilder und Meinungen teilen über Lebensmittelverpackungen”. Sie wollen Verpackungen “feiern”, die “täglich unser Leben erfreuen”. Tausende von Flaschen, Dosen und anderen Behältern, schön geordnet nach Ländern und Verwendungszweck, werden einfach gezeigt, sonst nichts.

Wo, wenn nicht im Internet, hätten diese Freaks eine Chance, auf sich aufmerksam zu machen. Es hat etwas vom Kantschen “interesselosen Wohlgefallen” (vorausgesetzt, dahinter versteckt sich nicht die Verpackungsindustrie).

Kostprobe: Bier aus Lappland

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