Ich habe 2001 das Buch „Abfall für alle“ von Rainald Goetz gelesen, in der Internetversion wohl das erste deutschsprachige Blog überhaupt. Davon inspiriert schreibe ich seitdem selbst hin und wieder Gedanken auf, ohne den Anspruch zu haben, Goetz zu imitieren.
Bislang habe ich diese Schnappschüsse einfach in Word-Dokumente getippt, die dann auf meiner Festplatte verstaubten. Seit Januar 2009 füge ich die Dokumente nach und nach in dieses neue Blog ein.
Beim Verfassen seinerzeit habe ich mich nicht um Links und Nachweise gekümmert. Das hat leider zur Folge, dass jetzt oft nicht mehr genau weiß, wo ich was gelesen und gehört habe. Daraus resultieren hilflose Angaben wie kam im Radio, weiß nicht mehr, in welchem Sender. Man möge es mir nachsehen. Bei den Einträgen, die ich neu verfasse, werde ich mir Mühe geben.
Falls Du mit meinen dürren Beiträgen etwas anfangen kannst, freut es mich. Mit Kommentaren geht es mir genau so.
Angenehmen Aufenthalt!
P.S.: Da ich es unheimlich finde, dass das Internet nichts vergisst, verzichte ich vorläufig darauf, meinen Namen und meine Adresse hier reinzustellen. Das hätte auch keine aufklärerische Funktion: Ich (40, m) bin weder prominent noch sonstwie bekannt. Nicht einmal über google lässt sich Sinnvolles über mich rausfinden.
Kontakt:
genova@gmx.net
Noch ein paar rechtliche Hinweise, wobei ich gar nicht weiß, was der Blödsinn eigentlich soll. Aber da das alle so machen und da man ja nie weiß, bitte:
Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der in diesem Blog zur Verfügung gestellten Informationen kann, trotz gewissenhafter Erstellung der Beiträge, nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für alle anderen Webseiten, auf die mittels Hyperlink verwiesen wird. Ich bin für den Inhalt der Webseiten, die aufgrund einer solchen Verbindung erreicht werden, nicht verantwortlich.
Die unter http://exportabel.wordpress.com veröffentlichten Texte unterliegen der Creative-Commons-Lizenz 2.5.
Falls hier jemand Fotos findet, die ich ohne ausreichende Bildrechte veröffentlicht habe, möge er mir das bitte mitteilen, bevor er zum Anwalt rennt.


16 Antworten bis hierher ↓
Sebastian // 7. Februar 2009 um 13:49
Hallo, gibt es auch eine E-Mail-Adresse, an die ich schreiben kann?
genova68 // 7. Februar 2009 um 14:00
Danke für den Hinweis. Ich habe meine Mailadresse eingefügt.
Falk Madeja // 13. Februar 2009 um 22:41
Du solltest nicht so feige sein und einfach sagen wer Du bist!
ArchitekturBlog // 17. März 2009 um 09:57
…schön, dass du deine notizen in diesem blog vorm verstauben rettest;-) & damit die blogwelt bereicherst!
thomas blum // 14. April 2009 um 04:04
danke, bin durchs googeln auf diese seite gestoßen. ist ein großes vergnügen, das ein oder andere hier zu lesen. freut mich, dass es hie und da noch ganz vernünftige menschen zu geben scheint da draußen.
genova68 // 15. April 2009 um 11:31
Freut mich, Thomas Blum (Bist du DER Thomas Blum?). Ich glaube, es gibt „da draußen“ eine ganze Menge vernünftiger Menschen. Sie sind nur eher leise.
thomas blum // 18. April 2009 um 01:53
liebe(r) genova68. „eine ganze menge“? wir wollen nicht gleich euphorisch werden. DER? was meinst du damit?
genova68 // 18. April 2009 um 14:03
Mit DER meinte ich den hier:
http://exportabel.wordpress.com/2007/12/20/deutschland-hat-immer-noch-dachschaden/
Botschaft // 10. Juni 2009 um 04:22
Würde gerne exportabel als Gastautoren einladen:
http://www.schalom.org
genova68 // 10. Juni 2009 um 11:51
Hallo Botschaft,
am besten schreibst du mir (genova@gmx.net), wie du dir das vorstellst. Jedenfalls schon mal danke für die Aufmerksamkeit.
Wolf-Dieter // 13. November 2009 um 11:19
Hi Genova, sehr schöner Blog. Hab ihn in meinen Lesezeichen untergebracht. Kompliment!
genova68 // 13. November 2009 um 12:16
Sehr freundlich, danke.
che2001 // 23. November 2009 um 11:58
Ich wäre vorsichtig mit Zuschreibungen wie „das erste deutsche Blog überhaupt.“ Dotcomtod, das monothematische Multiautorenblog, von dem ich selber komme ging 2001 online, miagolare – die Hafenversion dürfte genauso alt sein, und die Warlogs, auf die kritischer Blogjournalismus zurückgeht gründeten im Jugoslawienkrieg.
che2001 // 23. November 2009 um 12:01
Entscheidend ist allerdings, dass die Blogger der ersten Stunde alle eigenhändig PHP codeten.
genova68 // 23. November 2009 um 13:50
Dotcomtod? Waren das nicht die, die vor acht oder neun Jahren täglich meldeten, welche Online-Firmen demnächst pleite gehen? Miagolare habe ich noch nie gehört, lerne aber gerne dazu.
Götz und das erste Blog: Ich lasse mich gerne belehren. Es war für mich zumindest das erste, das einen sehr persönlichen Stil pflegte und das quasi den Alltag des Autoren nachvollziehbar machte. Ich war damals fasziniert, zum Beispiel von Sätzen wie „Gerade mit Adorno Eis essen gewesen“, was bedeutete, dass Götz mit einem Adorno-Buch aufs Rad stieg und im Wedding zu seiner Lieblingseisdiele radelte und aß und las.
Wobei diese Art von Bloggen ja kaum noch anzutreffen ist, wenn ich das richtig sehe. Eigentlich schade. Die meisten Blogs sind Klugscheißerblogs wie dieser hier, wo man ständig aggressiv politisch angelabert wird.
chezweitausendeins // 23. November 2009 um 14:53
Ja klar, das war Dotcomtod, und ich gehörte dort zur Stammbesatzung, Don Alphonso, Lebemann, Noergler und Netbitch ebenfalls. Zur damaligen Zeit gab es nur wenige persönliche Blogs, und das waren wirkliche Onlinetagebücher, die keinem politischen Programm verpflichtet waren, sondern das gesamte Leben der Blogger abbildeten, oder im Prinzip Literaturprojekte – Online-Prosa, wie die zum Beispiel Madame Modeste noch betreibt. Als 2005 die Politblogs boomten, nahm ich die größtenteils als Fremdkörper in der Bloggosphäre wahr, weil ihr Kommunikationsstil sich völlig vom bis dahin Üblichen unterschied.
Miagolare – die Hafenversion gibt es seit 2001, so weit ich weiß.
http://derbe.blogger.de/topics/impressum/
Solange bin ich auch bloggenderweise unterwegs daher die zweite Hälfte meines Nicks), wobei mein ursprüngliches Cheblog noch von Hand programmiert auf einer Webentwicklerwebsite stand. Davor gab es die Warlogs, die während des Jugoslawienkriegs teils von Zivilpersonen, teils auch von NATO-Soldaten eingerichtet wurden, um da Embedded Journalism und Zensur vorbei ungeschminkt die Wahrheit bzw. die subjektive Wahrnehmung und persönliche Meinung zu veröffentlichen.