Berlin wie es ist

Urwald bis dicht an den Alex, das Internationale Handelszentrum – eigentlich Garant für unverwüstlichen Kapitalismus – ist schon zur Hälfte überwuchert.

Auf die Natur ist eben Verlass.


(Foto: genova 2012)

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5 Antworten zu Berlin wie es ist

  1. Ein unbewusster (noch nicht aus dem geistigen Tod der Religion auferstandener) Mensch, der “Kapitalismus” sagt, meint “kapitalistische Marktwirtschaft”, und eine vom parasitären Gegenprinzip des Privatkapitalismus befreite Marktwirtschaft liegt außerhalb seines Begriffsvermögens.

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/08/behandlung-eines-privatpatienten.html

  2. Hey Wehleidchen, alter Besserwisser! Woher bekommst du dein Opium?
    Scheint ja echt crazy stuff zu sein.

  3. Er hat sich vielleicht eine neue Staatsbürgerschaft gewählt.

    http://www.ftd.de/wissen/leben/:marihuana-uruguay-dealt-mit-drogen/70075071.html

    40 Joints pro Monat – als einen pro Tag und etwas Reserve fürs Wochenende?

  4. Vielen Dank für den Link, Nihilist. Der Artikel ist vor allem deshalb interessant, weil er geradeztu ein Musterbeispiel dafür ist, wie auch vermeintlich seriöse Zeitungen wie die FT den Leser unter dem Deckmantel seriösen Journalismus’ manipulieren:
    In aller Kürze: die Überschrift (es ist klar, dass Marihuana etwas ganz Schlimmes ist, halt eine Droge; ohne jegliche Unterscheidung nach Stärke und potentieller Schädlichkeit. Nebenbei sei hier auf das bekannte Argument hingewiesen, dass Alkohol in der westlichen Welt nicht nur, aber natürlich auch wegen der Steuereinnahmen legal ist. Ebenfalls eine Droge. So wie Zigaretten, Kaffee. Auch Schokolade kann eine Droge sein. Ebenso Spielautomaten etc.).
    Die Diskreditierung José Mujicas (der 15 Jahre im Gefängnis saß, weil er gegen die Miltärdiktatur gekämpft hat) als Guerilla-Kämpfer (aus Sicht der Konservativen per se eine Sünde) und vor allem als Spinner (verbeulter VW Käfer).
    Und, vielleicht das Ungeuerlichste an diesem Artikel: die Gleichstellung der geplanten Legalisierung mit dem Drogenkrieg der Kartelle (Beispiel: “Uruguay hofft dennoch, den Schmugglerbanden ein paar Marktanteile im Marihuana-Handel abzuluchsen”), deren Drogenkrieg alleine in Mexiko pro Jahr 10.000 Tote fordern.
    Sehr interessant das Ganze – vor allem vor dem Hintergrund, dass die FT ihren Stammsitz in London hat.

    Meiner Ansicht nach gehört der Autor aus dem Journalistenverband ausgeschlossen. Hoffentlich findet sich ein Jurist, der Anzeige wegen Rufmordes erstattet.

    Im Übrigen lehne ich jede Form schulterklopfender Verbrüderung strikt ab. Wenn du ein Problem mit Wehmeier hast, schreib es ihm direkt.

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