Lichtverhältnisse, wie es sie nur im Winter mit Schnee gibt. Zumindest ein Grund, ihm nachzutrauern. Ein ganz erheblicher Unterschied auch zu dem Becher-Grau, die, soweit ich weiß, nie bei Schnee fotografiert haben.
-
Letzte Kommentare
Blogroll
Kategorien
- Alltagskultur (113)
- Architektur (101)
- Aufmerksamkeitsökonomie (95)
- Berlin (86)
- Blogs (44)
- Düsseldorf (12)
- Design (18)
- Deutschland (149)
- Essen & Trinken (10)
- Fernsehen (17)
- Finanzkrise (35)
- Fotografie (100)
- Frankreich (9)
- Fremdenfeindlichkeit (42)
- Gentrifizierung (22)
- Geschichte (69)
- Gesellschaft (28)
- Internet (11)
- Israel (9)
- Italien (8)
- Kapitalismus (130)
- Kino (6)
- Klickabel (3)
- Kritische Theorie (22)
- Kunst (37)
- Landschaft (4)
- Lebensweisen (10)
- Linke (24)
- Literatur (16)
- Medien (49)
- Musik (10)
- Neoliberalismus (141)
- Palästina (6)
- Philosophie (8)
- Politik (203)
- Pop (4)
- Portugal (9)
- Postmoderne (4)
- Rechtsaußen (63)
- Religionen (13)
- Sonderbare Orte (17)
- Städte (40)
- Theater (2)
- Uncategorized (1)
- Wirtschaft (40)
- Zeitschriften (18)
- Zeitungen (64)
Archiv
- Februar 2012 (10)
- Januar 2012 (12)
- Dezember 2011 (10)
- November 2011 (14)
- Oktober 2011 (14)
- September 2011 (13)
- August 2011 (11)
- Juli 2011 (10)
- Juni 2011 (14)
- Mai 2011 (16)
- April 2011 (15)
- März 2011 (13)
- Februar 2011 (19)
- Januar 2011 (13)
- Dezember 2010 (11)
- November 2010 (10)
- Oktober 2010 (14)
- September 2010 (13)
- August 2010 (11)
- Juli 2010 (10)
- Juni 2010 (12)
- Mai 2010 (16)
- April 2010 (13)
- März 2010 (10)
- Februar 2010 (14)
- Januar 2010 (18)
- Dezember 2009 (12)
- November 2009 (18)
- Oktober 2009 (22)
- September 2009 (10)
- August 2009 (13)
- Juli 2009 (14)
- Juni 2009 (20)
- Mai 2009 (10)
- April 2009 (12)
- März 2009 (27)
- Februar 2009 (13)
- Januar 2009 (2)
- Dezember 2008 (1)
- Oktober 2008 (2)
- September 2008 (8)
- August 2008 (2)
- Juni 2008 (1)
- April 2008 (1)
- März 2008 (6)
- Februar 2008 (8)
- Januar 2008 (10)
- Dezember 2007 (7)
- November 2007 (6)
- Oktober 2007 (7)
- September 2007 (4)
- August 2007 (9)
- Juli 2007 (4)
- Juni 2007 (6)
- Mai 2007 (12)
- Januar 2007 (2)
- Dezember 2006 (1)
- Juni 2006 (1)
- März 2001 (3)
- Februar 2001 (13)
- Januar 2001 (5)
-
Top-Beiträge
- Bundespräsident Gauck: eine üble Entscheidung
- Pixelpark
- Wenn eine Katze zur Handtasche wird
- Über genova
- Iran: "...trotzdem entspannt und glücklich"
- Kölner verprügelt, weil er Kölsch wollte
- Sie nennen es Essen
- Die Welt ist aus den Fugen geraten
- Materialkunde 3 (Backstein/Naturstein/Ziegelstein/Sichtbeton/Chlorophyll)
- Materialkunde 2 (Granit/Beton)
- Berliner Stadtschloss: Deutschland unbefleckt
- SZ-Redakteur Marc Beise fordert ökonomischen Bordsteinkick



Nein, die Bechers haben (meines Wissens) nicht bei Schnee photographiert, was darin gegründet liegt, daß der Schnee, selbst bei Grau-in-grau, zu starke Kontraste bildet und sich Überblendungen einstellen. Bei Schnee zu photographieren, ist (technisch) keine ganz leichte Aufgabe. Das nuancierte Grau gibt es nur bei Grau- sprich Wolkenwetter.
Alter Trick des Photographen: Bei sehr kontrastarmen Motiven habe ich in der Dunkelkammer immer das 4er- oder sogar 5er-Papier verwendet.
Wie ich in einem anderen Thread lese, bist Du mit Deinem Berlinbesucher Frank Peso wild um die Häuser gezogen, hast ihn in den Kneipen Kreuzköllns massiv und auf das äußerste abgefüllt. Die Fremden sind das Trinken von Alkoholischem ja nicht so gewohnt wie wir Einheimischen, Ortskundigen. Und dann wacht der Peso (noch vor Mitternacht) im Hotelzimmer wieder auf, übergibt sich, setzt sich danach aus Rache an den Laptop und macht den Graf Zahl.
Oder sollte der Peso gar eine IP in Augsburg haben?
Ich finde auch, Du solltest parallel zu Deinem Blog einen Redford-Blog aufmachen und dort all die irrwitzigen Texte von ihm in einer ganz besonderen Form posten. Ich denke, daß man so etwas ganz wunderbar in eine ästhetische Anordnung bringen und collagieren kann. Etwa in Sinne von Elfriede Jelinek. Ich schätze sie zwar nicht so sehr wegen ihren ästhetischen Politplattitüden, aber mancher Text ist als Sprachcollage bzw. -montage gar vorzüglich: das kann sie: diese Verbindung von teils Unverbundenem, so daß sich eben doch eine Verbindung zeigt. Und so muß man auch Redford et al. behandeln.
„Deutschland die Deinen“ könnte man den Blog nennen. (Ach, hätte ich nur einen solchen Troll.) Das montiert man mit Texten von politischer Prominenz: etwa Helmut Kohl, Richard von Weizsäcker, G. Schröder oder mit journalistischen Leitartikeln. Aber auch Literarisches dürfte in dieser Textanordnung nicht fehlen (unbedingt Kleist). Mit etwas Zeit ließen sich da wunderbare Dialoge formen.
Gott, nun habe auch ich ein wenig zu intellektuell geschrieben. (Mal sehen, ob Peso heute abend das griechische Alphabet liefert.)
Hi, Bersarin,
nein, der Peso wohnt nicht in Augsburg. Der hat halt beim Trinken versehentlich den Computer angelassen. Das Schöne an der Blogstruktur ist doch, dass sowas nicht stört, es findet abseitig irgendwo in einem Kommentarbereich statt, den man ignorieren kann, wenn man will.
Die Kontraste: Bei dem zwischen den Jahren üblichen Hochnebel hält sich das mit den Kontrasten in Grenzen, finde ich. Es gab ganz wunderbare Stimmungen, Landschaften, in denen der graue Schnee sich kaum vom grauen Himmel unterschied, dazu die zahmen Linien als einzige, die der Landschaft noch Konturen gaben, wegen der schneebedeckten Dächer entkontrastierte Dörfer dazwischen, der Rest war verdeckt. Alles nur von der Autobahn aus gesehen. Ich habe die Gelegenheit zum Fotografieren leider nicht genutzt.
Redfords Beiträge haben etwas, stimmt, und es ist wirklich schade, dass WordPress den Spam-Ordner recht schnell automatisch löscht. Fast alle seiner Kommentare in dreistelliger Zahl sind für immer verloren.
Ich gebe die jüngsten Kommentare gerne an dich weiter, du kannst das dann ja “in eine ästhetische Anordnung bringen und collagieren”:
———————————————————-
“Gaynova Vs. Homorulez”
“Kommunisten, Sozialisten, Gutmenschen… Knüppel drauf und gut!
Macht weiter so! =)
Euer
Fresh Fruits
(ein aufrechter Konservativer)”
“„Ooooh ein Miiiigraaant, lasst ihn uns streicheln und nach Deutschland holen…. wir werden für ihn sorgen… äh… der deutsche Steuchermichel MUSS für ihn sorgen…. und alles wird guuuuut!“
So sieht’s bei Euch doch aus, Ihr Pfeifen.”
“Aber wenigstens beim Thema Migranten habt Ihr Euch doch lieb, oder?
Ihr fördert alle die Islamisierung.”
“geeeenooooovaaaaaaa du gangster, warum löscht du alter ey isch schwör ich….. isch mach blog kaputt alter”
“haha das dieser momorulez-fanatiker den alten leo-“die türken haben deutschland aufgebaut“-brux nicht abkann, ist mir symphatitsch. ich würd ja sagen: beide in einen sack stecken und einfach mal nen großen, schweren knüppel drauf fallen lassen (rein versehentlich, natürlich). es trifft jedenfalls nie den falschen”
“Ich dachte ja immer, Du bist seltsam und zu weit links. Dann lernte ich momorulez kennen. LoL.”
“HEY genova, na alter, haste wieder dein hartz iv in kreuzberg verhurrt und jetzt ‘n loch im magen oder warum biste so schlecht drauf bei blog IG? haha…”
“was für eine SCHEISSE hier verzapft wird ist unerträglich!!!
türken machen ne straße in münchen „lebendig“, ach was. wie denn? mit döner, kopftuch und nachts ner zünftigen messerstecherei mit viel action und blaulicht?
finds übrigens mies das hier kommentare nur freigeschaltet werden, wenn sie zur meinung des autors passen. meinungsfaschisten!!!”
“Boah irre, der Brux schafft es sogar bei einem weitgehend unpolitischen Thema SEINE heiß geliebten TÜRKEN ins Spiel zu bringen! Der Kerl ist abartig drauf. Herr, wirf Hirn… usw.”
“sie läuft, die deutschmaschine!!!”
“hey! schieb dir deine nazikeule dorthin, wo’s dunkel ist und muffig riecht =)
leute wie du sind von gestern. MIR gehört die zukunft!”
——————————————–
Viel Vergnügen!
Danke für die Einblick, Herr Kollege. Sozusagen von Facharzt zu Facharzt. Ich werde das aber doch eher beim nächsten Symposium der Fachgruppe klinische Psychologie verwenden, die im Juni in Dahlem unter dem Titel „Wissen – scha(f)ft – Praxis. Konflikte – Emotionen – Dialoge“ stattfindet. Anmeldung hier: http://www.workshop-kongress2011.de/
Mein Gott, das ist unglaublich. Im dreistelligen Bereich. Nein, hier im Blog würde ich das auch nicht stehenlassen.Aber ich denke schon, daß das eine Sammlung wert ist. Man muß nur die Zeit haben, diesen Blödsinn zu sichten, zu analysieren, nach bestimmten Aspekten zu ordnen und dann mit den entsprechenden Textstellen zu kontrastieren. Lust hätte ich schon dazu. Nur schreibt sich das nicht nebenbei. Und dafür müßte ich dann Bücher wie das vom Sarrazin lesen und mich mit dem ganzen Politkram beschäftigen. Andererseits erregen solche Texte wie die von Redford neben dem Kopfschütteln fast schon Mitleid. Mich interessieren die Deformationen; das, was da schiefläuft und sich verselbständigt hat.
Ich schaue aber trotzdem mal, ob ich im Kleinen was daraus machen kann.
Ja, mit Peso hast Du wohl recht. Bei mir verhält es jedoch so, daß ich in trunkenem Zustande noch geistreicher als im nüchternen bin. Meine Zahlenkenntnisse demonstrierte ich zumindest nicht.
Das Bild zeigt nur vordergründig Architektur bzw. Beton – das sind in Wirklichkeit Gehirnwindungen und Gehirnkanäle eines modern mutierten Gehirns. Die Lampen der Erleuchtung sind ausgeschaltet. Einziger hier sichtbarer Gehirninhalt: unverständliche charmlose Graffiti. Die Atmosphäre: grau, langweilig.
Also: ein Blick in unsere düstere Zukunft?
Grau ist nicht langweilig, sondern die interessanteste Farbe, grau in grau eben. Und wäre das Bild eine Prognose, würde ich die Grau-Schattierungen der üblichen Disneylandisierung jederzeit vorziehen. Aber lass dich auch künftig nicht von Bildinterpretationen hier abhalten, IG. Du kannst ja mit Widerspruch umgehen.
Bersarin,
wenn ich drüber nachdenke, so war es wirklich fahrlässig von mir, die vielen Redford-Kommentare der wordpress-Vernichtungsmaschine anheimgegeben zu haben. Es waren echte Perlen darunter, auch gestalterisch (beispielsweise ca. zehntausendmal “Deutschland erwache” hintereinander kopiert zu haben).
Es trudeln immer noch Kommentare ein. Ich leite sie zwecks künstlerischer Bearbeitung gerne weiter an dich oder ich stelle sie irgendwo anders hin.
Wie war das noch -
Ein Kluger kann sich dumm stellen – umgekehrt klappt das nicht.
Also jeder Versuch von Redford sich als klug darzustellen ist sinnlos.
Denn:
Es gibt drei Arten von Menschen. Die Dummen, die lernen nichts aus ihren Fehlern (was Redford belegt), die Schlauen, die aus ihren gemachten Fehlern lernen und die Klugen, die lernen aus Fehlern, welche andere begangen haben.
Nun, ich selber lerne nur aus meinen eigenen Fehlern. Und das auch nur, wenn ich einen Fehler zum zweiten Mal begangen habe. Vorher ist mir nie klar, ob der Fehler bei mir liegt. Aber wenn eine Sache zweimal schief gegangen ist, dann muss ich einen Fehler begangen haben. Und dann mache ich so etwas nicht noch einmal, es sei denn, um zu provozieren.
Die Projekte häufen sich: das Friedrichstraßenprojekt, das Redford-Projekt “Deutschland die Deinen”. Du kannst mir die Texte ja mal per Mail zuschicken. Sie so unvermittelt online zu stellen, kann juristisch einige Komplikationen nach sich ziehen. Das ist nicht ratsam. Aber ob ich es schaffe, das zu bearbeiten? Ich weiß es nicht.
Ja, man hat ja immer mehr vor als man umsetzt. Ich kenne das nicht anders. Ich schicke dir das Zeug mal zusammengefasst per Mail. Wie sieht das eigentlich juristisch aus? Wem gehört ein solcher Kommentar? Noch dazu von jemandem, dem man schon mehrmals mitgeteilt hat, dass sie nicht erwünscht sind? Reford freut sich übrigens schon, dass er jetzt zum Kunstobjekt wird.
Juristisch ist das nicht ganz einfach zu klären, wer darauf die Copyrights hat. Das im journalistischen oder künstlerischen Sinne zu verwenden, ist in bestimmten Konstellationen sicherlich kein Problem. Andererseits … Die Sache ist komplexer Natur.
Wenn aber in den Kommentaren sowieso Justiziables drinnen steckt, liegen die Probleme ganz woanders. Dann geht es nämlich sowohl gegen den Blogbetreiber, der solche Kommentare nicht abstellt, insofern sie juristisch von Belang sein können, als auch gegen den Verfasser dieser Texte. Man müßte also zum Mittel der Verfremdung greifen. So wie Jeliniek mit diesem Montagemitteln eben das latent oder manifest Faschistische solcher Reden (des Alltags) entlarvt. Das wäre dann ein größeres Projekt, in dem Redford ein kleines Rädchen nur ist. Ob das aber Redford wirklich wert ist, wage ich am Ende zu bezweifeln, und eine Freude soll es für ihn mitnichten werden. Um das wirklich gut zu machen, müßte man eine Vielzahl an Material sammeln. Zeitaufwändig und nervig, weil man sich diesen Scheiß eben auch antun, d.h. lesen muß. NPD-Texte, DVU-Texte, einschlägige Blogs
Schick sie mir aber trotzdem mal zu, wenn Du magst.
Also, Bersarin,
bevor ich dafür verantwortlich bin, dass du nun NPD-Texte und ähnliches lesen musst und weniger Zeit für deine eigentlichen Blog-Themen hast, überlege ich mir die Zusendung der Mails nochmal. Da will man ja nicht verantwortlich sein. Redford hat übrigens gerade in grammatikalisch merkwürdiger Form seine Copyright-Rechte abgegeben (“Hiermit gebe ich meine auf Exportabel geschriebenen Kommentare zur künstlerischen, unentgeldlichen in anonymer Form zur Verwendung frei.”) Der ist total scharf auf deine Umsetzung. Wenn du ihm also keine Freude machen willst, lass die Finger davon
Ein Troll – nur Trolle haben Gefallen daran, wenn sich jemand mit ihnen beschäftigt.
Und wie oft hab ich schon als Motto – Don`t feed the Trolls – gelesen. Da ist IGNO immer die beste Methode.
Auf dem Postweg mach ich mit unerwünschten Zusendungen immer – Empfang verweigert – zurück an den Absender. Erfolg, ich erhalte keine DIREKTE Post mehr, sondern nun wird an “alle Bewohner des Hauses XYZ” der Mist verbreitet. Also dann das Schild – KEINE WERBUNG – an den Briefkasten.
Pingback: Beitrag zum Thema „Farben bei Dämmerung im Winter“ | Exportabel